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Unsere Geschichte

Unsere Geschichte

Erfolgreich unterwegs für lebendiges Change Management

relations ist heute erfolgreich unterwegs als Experte für Change Management. Hinter diesem Erfolg steckt ein Weg, der von der Flexibilität, Ausdauer und dem visionären Weitblick der geschäftsführenden Gesellschafter Roy Datschewsky und Thomas Leschig geprägt wurde. Sie haben es stets verstanden, Verantwortliche optimal zu beraten und zu befähigen, und zeichnen sich durch ihre Beständigkeit aus: Dranbleiben, bis es gut ist. Der Lohn dafür heute ist ein stabiles renommiertes Unternehmen für Change Beratung und Begleitung in Hamburg.

DIE ANFÄNGE

2000
Thomas Leschig

gründet mit zwei Kolleginnen die relations GmbH.
Das junge Unternehmen startet als Beratungsteam für Personalentwicklung und Organisationsentwicklung in Hamburg.

Die Netzwerke der Gründungsmitglieder werden zusammengebracht und zu einem Netzwerk ausgebaut, das es relations erlaubt, auch größere Aufträge in der gewohnten Qualität durchzuführen.

2002
Traute Müller

ehemalige Senatorin für Stadtentwicklung in Hamburg, steigt als Geschäftsführerin bei relations ein.

Mit ihrer Kompetenz weitet sie die Geschäftsfelder aus. Die relations GmbH ist jetzt auch für Interessenvertretungen und Gewerkschaften tätig.
Das Führungskräfteentwicklungs-Format der Praxisbegleitung wird von ihr ergänzt durch systemische Aufstellungen.

In Unternehmen oder zwischen Wirtschaft und Politik gestaltet und moderiert sie Formate für mehr Dialog.

2005
Der erste große Projektauftrag

Die Erinnerung an die Unterschrift unter den ersten großen Projektauftrag gehört für relations GmbH eindeutig zu den Big Five der schönsten Erinnerungen.

GROßE VERÄNDERUNGEN

2017
Roy Datschewsky

steigt als geschäftsführender Gesellschafter bei relations ein.

Roy hat den Blick fürs Detail. Bewährte Formate modernisiert er und auch innerhalb von relations optimiert er die Prozesse durch die Digitalisierung.

Das Kundenportfolio erweitert sich um kommunale Verwaltungen.

2020
Anika Kozakow

wird Mitglied der Geschäftsleitung und erhält Einzelprokura. Mit Anika im Führungsteam ist relations für das weitere Wachstum gut gerüstet. Vision, Strategie, Umsetzung, Erfahrung, Lust auf Neues und Spaß bei der Arbeit verbindet alle vier.

2021
Traute Müller

verabschiedet sich nach 19 Jahren aus der Geschäftsführung bei relations GmbH. Sie bleibt bis heute als Gesellschafterin im Unternehmen.

DIE HÜRDEN UND MEILENSTEINE

Wer sagt, er würde nie scheitern, ist nur noch nicht lange genug unterwegs gewesen.
Wer sich bewegt, der scheitert, steht auf, lernt dazu, macht es besser! Und scheitert und so weiter….

Jede Reise braucht kleine Abenteuer, um wirklich in glücklicher Erinnerung zu bleiben. So gibt es auch für relations GmbH viele kleine und größere Krisen. Zeiten, in denen es hochhergeht und niemand weiß, wo die Reise Change Management hinführt.

2017
Die Finanzkrise

Der Unternehmensabschluss 2016 zeigt bereits ein ganz kleines rotes Minus. Das Neugeschäft ist rückläufig und einige große Projekte laufen aus. 2017 verstärkt sich das Minus und das erste Mal in der Geschichte von relations GmbH kommt bei Thomas der Gedanke auf: »Lohnt sich das alles noch?«

Einmal mehr zahlt sich die von Beginn an gelebte Firmenphilosophie des „bescheidenen Wirtschaftens“ aus.
Zu keiner Zeit hatte sich relations GmbH jemals Geld geborgt. »Gekauft haben wir immer erst, wenn wir es uns leisten konnten« (Thomas Leschig).

Es sind also „nur“ die Minus-Zahlen der beiden Jahre 2016 und 2017, die kurzzeitig die Reserven anknabbern.

2018
Voll auf Kurs

2018 ist relations GmbH wieder mit schwarzen Zahlen und der frohen Gewissheit, dass eine bei Kunden oft gepriesene Parole auch für relations GmbH gilt:

Nach Tälern gibt es früher oder später Aufstiege – immer! 

2020
Die Coronakrise

Auch relations erwischt es kalt. Im April 2020 steht die Welt im Miteinander still. relations muss die Einnahmen der Geschäfte aus Präsenzveranstaltungen streichen.
Das „Digital-Geschäft“ steckt noch in den Kinderschuhen.
An dieser Stelle ist die Angst einfach da.
»Hier ging uns viel mehr die Düse als 2017« (Thomas Leschig).

2021
New Work bei relations

Der neue digitale Kurs ist „Alles auf eine Karte“. Und es klappt. Seit 2021 segelt relations wieder in der Gewinnzone. Mit dem Umzug in das Coworking Office macht sich das Team auch noch flexibler in ihrer Arbeitsweise.

Das Gute an dieser Krise? Wie bei so vielen anderen Unternehmen ist das digitale Geschäft keine Hürde mehr, die es zu stemmen gilt, sondern mittlerweile ein Glücksfall, der verhinderte, dass nichts mehr ging. So sind Dankbarkeit und Demut die vorherrschenden Empfindungen, die von dieser außergewöhnlich unsicheren Zeit geblieben sind.

2022
Zusammenwirken von Beratung und Interims-management

relations weitet seine Geschäftsfelder aus.
Das Angebot der Beratung wird ergänzt durch den Einsatz von Interimsmanagern und Interimsmanagerinnen, um den Fokus auf konkrete Umsetzung von Change Vorhaben zu stärken.

Die neue Ausrichtung positioniert die relations GmbH klar als erfahrenen Experten für die langfristige Gestaltung von erfolgreich gelebter Veränderung.

5 FRAGEN AN

Thomas Leschig

Thomas Leschig

Geschäftsführender Gesellschafter

1. Warum hast du im Jahr 2000 relations GmbH mitgegründet?

Wenn ich richtig überlege, hatte ich 2 Gründe.

Erstens: Ich war lange Zeit vorher in Beraterfunktion unterwegs. Und ich fühlte irgendwann, dass ich das nicht mehr wollte. Ich wollte kein typisches Beraterleben führen:
Montag morgens rein in den Flieger und freitags zurück.

Und es sollte mehr in Richtung Gemeinschaft gehen: Ich wollte nicht mehr nur mit mir zu tun haben, sondern eine kleine berufliche Familie gründen. Und gut aufpassen, dass es dieser Familie gut geht. Und so sind wir beim zweiten Grund: weniger Berater-Ego, mehr Familiengefühl mit relations GmbH.

2. Was waren für dich die größten Hindernisse?

Unsichere Jahresanfänge

Ein sehr großes Hindernis, das mich besonders die ersten Jahre begleitet hat, waren meine Unsicherheiten – immer zum Jahresbeginn. Ich wusste ja schon zu Beginn des Jahres, welche Kosten das ganze Jahr sicher anfallen: Gehälter, Miete…. Schwierig für mich auszuhalten, war hier die Unsicherheit, ob unsere Auftragslage wie im Vorjahr stabil bleibt.

Fixe Kosten sind da und Einnahmen nicht garantiert – Diese Gleichung macht mich auch heute noch unruhig. Allerdings werde auch ich gelassener und wir sind heute gut abgesichert. Trotzdem: Es gehört wohl zu meinem Naturell, im Januar ein bisschen nervöser zu sein als andere. 

 

Methodendenken vor Kundenorientierung

Es gab eine Phase, in der ich den Eindruck hatte, Methoden und Werte sind für einige Berater:innen wie eine heilige Kuh. Es entstand für mich damals der Eindruck, dass Werte wie eine Fahne vor sich hergetragen wurden und daraus eine Art Heiligenschein auf den »besseren Menschen« scheinen sollte. Diese Haltung ist mir fremd.

Ich habe in meiner Laufbahn so viele Methoden kennengelernt, dass ich immer ergebnisorientiert abwäge, ob und wie ich welche Methode einsetze. Es geht darum, was ich erreichen möchte.

Heute ist für alle klar, dass die Ergebnisse unserer Kund:innen oberste Priorität haben.

Wir fragen uns, welche Ergebnisse für unsere Kund:innen wichtig sind. Was ist realistisch? Was ist machbar? Dann erst gibt es die passende Methode. Umgekehrt macht es keinen Sinn. Heute kann ich darüber entspannt sprechen. Damals hat mich diese »Werte/besserer Mensch-Attitüde« wirklich auf die Palme gebracht. 

3. Was sollte deiner Meinung nach jedes Unternehmen unbedingt tun, um in Zeiten von Veränderungen gut auf Kurs zu bleiben?

Darauf habe ich eine kurze und klare Antwort: Mut fassen!

Denn: wenn eine Kursänderung ansteht, führt der Weg immer abseits von vertrauten Pfaden entlang. Außerdem hat das Unternehmen meistens einen guten Grund für sein Veränderungsvorhaben:
Es ist nicht gut so, wie es ist.
Die Lösungen, die einmal funktioniert haben, sind Vergangenheit und keine gute Basis mehr.

Aus dieser Unsicherheit heraus ist es am Allerwichtigsten, das Herz in die Hand zu nehmen und zu denken wie ein echter Kölner: Et hätt noch emmer joot jejange. („Es ist bisher noch immer gut gegangen.“) Artikel 3 aus dem Kölschen Grundgesetz. 

Übrigens nicht nur Mut für sich selbst, sondern Mut und Zutrauen auch für die anderen Veränderungsbeteiligten. Spätestens hier kommen ja wir auch ins Spiel mit unseren Methoden für Identifikation und dem Anfachen von „Hier will ich unbedingt mitmachen.“«

4. Gibt es eine lustige Anekdote, die du bis heute nicht vergessen hast?

Wir gaben für ein sehr großes Unternehmen einen Teamentwicklungsworkshop für Führungskräfte. 25 Führungspersönlichkeiten fanden sich im Rahmen der Führungskräfteentwicklung zusammen. Das Besondere an diesem Workshop war, dass ein bekannter Theaterregisseur die Regie übernahm. Die Idee: Ein Theaterstück des 1. Aktes von Shakespeares Der Sturm nachzuspielen.

Was war das für ein Riesenspektakel! 10 Leute spielten die Wellen, 10 den Wind. Die Wind-Leute tobten durch den Raum, die Wellen lagen am Boden. Eine Führungskraft, die eher als zurückhaltend galt, sollte dann eine Rolle übernehmen, in der sie in Shakespeare-Manier eine sehr deftige Sprache sprechen musste. Niemand im Raum hätte erwartet, was dann folgte. Diese scheinbar so zurückhaltende Frau fand sich so überzeugend und mit Freude in ihre dominante Rolle ein, dass allen Mitspieler:innen klar war, wer an Bord das sagen hatte.

Ich kam aus dem Augenreiben nicht mehr raus. Später hörte ich, dass sie als Führungskraft deutlich durchsetzungsfreudiger geworden ist. Für mich war diese Erfahrung wieder ein Beispiel dafür, was herauskommt, wenn Menschen fernab Ihrer Komfortzone mutig aufbrechen ins Abenteuer Change Management.

5. Was möchtest du persönlich in deinem Leben auf jeden Fall noch tun?

3 Dinge:
nach Südamerika reisen, endlich den LKW-Führerschein machen, den ich seit 3 Jahren vor mir herschiebe und:

…mir trotz aller Vetos meiner Frau ein Motorrad kaufen.
Es könnte sein, dass ich mir das mit dem Motorrad noch einmal überlege.

5 FRAGEN AN

Roy Datschewsky

Roy Datschewsky

Geschäftsführender Gesellschafter

1. Warum hast du dich 2017 entschieden, bei relations GmbH einzusteigen?

Es fühlte sich einfach gut an – relations und ich.

 

Ich kannte Thomas schon aus gemeinsamen Berater-Projekten. Wir sind uns sehr ähnlich in unserer Wertehaltung. Ich hatte deshalb zwischendurch immer mal wieder den Gedanken, dass es gut passen könnte zwischen uns. Als Thomas mich 2017 dann konkret fragte, ob ich an Board kommen möchte, fiel es mir ganz leicht, JA zu sagen. Es war einfach ein natürlicher weiterer Schritt in meinem Leben.

2. Auf einer Skala von 1 bis 10: Wie zufrieden bist du in der relations-Familie? Was gefällt dir am besten bei relations GmbH?

Eine Zahl kann ich gar nicht benennen. Ich kann aber sagen: Ich bin sehr zufrieden. 

Und am besten gefällt mir bei relations, dass ich mit Thomas und Anika so gut gestalten kann. Wir ergänzen uns sehr gut. Wir lassen uns Freiheitsgrade und was mir auch sehr gut gefällt: Wir hetzen uns nicht gegenseitig. Unbedingtes Wachstumsziel steht nicht über allem. So lerne ich immer mit den beiden dazu. Und ich kann gleichzeitig etwas weitergeben.

Kurz gesagt: Ich finde es schön, dass wir gut aufeinander achten – wie es gut für Jede:n von uns ist.

3. Thomas und Du in der Zusammenarbeit: Seid Ihr Euch charakterlich eher ähnlich oder eher unterschiedlich?

Wir unterscheiden uns definitiv in unseren Stärken. Ich achte sehr auf Struktur und Ordnung – auf Einheitlichkeit. Meine hervorstehenden Eigenschaften sind vernünftig und analytisch. Ich kann die Dinge gut machen, weil ich wichtige Details im Blick behalte.

 

Thomas dagegen hat die große Stärke, das große Ganze zu sehen. Er ist der Visionär von uns beiden. Während ich also eher die Details ausarbeite behält Thomas die große Change Reise im Blick und sorgt dafür, dass alle wissen, wo es hingeht.

4. Was sollte deiner Meinung nach jedes Unternehmen unbedingt tun, um in Zeiten von Veränderungen gut auf Kurs zu bleiben?

Ganz klar: Bei sich selbst anfangen. Der Begriff Unternehmen ist für mich viel zu abstrakt. Also weg von Formulierungs-Worthülsen wie ‘die Führung muss‘ oder ‚das Unternehmen soll…‘ Stattdessen lieber selbst in die Verantwortung kommen, Vorbild sein – oder noch besser gesagt: In‘s Machen kommen.

 

Das ist wohl das, was ich im Wesentlichen meine: Die Menschen sollten bei Veränderungen direkt bei sich selbst beginnen und anfangen mit ihrem MACHEN!

5. Was möchtest du persönlich in deinem Leben auf jeden Fall noch tun?

Eindeutig nichts Gegenständliches. Ich möchte eher persönliche Ziele im Blick behalten: sportliche Erfolge stabilisieren zum Beispiel.
Und insgesamt gut dafür sorgen, dass ich gesund und fit bleibe, Urlaub und Freizeit wichtig nehmen…
Auf den Punkt gebracht: Ich möchte darauf achten, auf mich zu achten.

BONUSFRAGE: Erinnerst du dich an etwas Bemerkenswertes oder eine Anekdote in deiner Zeit bei relations GmbH?

Ja. Ich gehe dafür zurück zu den Anfängen. Ich war noch gar nicht Gesellschafter bei relations GmbH. Einer meiner ersten Aufträge in der Zusammenarbeit mit Thomas sollte in einem Wochenendseminar stattfinden. Alles soweit in Ordnung. Allerdings gab es für mich einen Haken. Das Seminar hatte eine Komponente, die nicht wirklich zu meinen Talenten gehörte. Ich sagte trotzdem die Moderation zu und bereute das bereits nach der ersten Stunde.

Ich weiß gar nicht mehr, wie ich das Seminar über die Bühne brachte. Ganz ehrlich: Der erste Seminartag gehört nicht zu den Glanzleistungen in meiner Laufbahn. Mir war sofort nach Ende des Seminars klar, dass ich ohne das besagte Talent nicht erneut ins Folgeseminar starten konnte. Überhaupt war ich von meiner in meinen Augen wenig überzeugenden Leistung so enttäuscht, dass ich Thomas anrief und ihm sofort einen Ersatzberater vorschlug. Die Reaktion von Thomas war sehr bemerkenswert. Wir siezten uns damals noch. Er gab zu: »…doll war das nicht« und ergänzte sofort: »….aber irgendwie kriegen wir das schon hin. Bereiten Sie sich jetzt am besten auf den 2. Seminarteil vor und dann wird es schon….»

Der Ball lag also bei mir. Ich hatte 3 Tage Zeit und die nutzte ich. Ich engagierte ad hoc einen Personal Coach, um mir das besagte fehlende Talent in kurzer Zeit anzueignen. Ich trainierte in den 3 Tagen gefühlt 24/7. Der Seminartag kam und ich brachte das Seminar anständig über die Bühne. Noch immer nicht hitverdächtig, aber für die Ausgangsbedingungen ganz in Ordnung.

Heute kann ich sagen, dass diese Erfahrung Thomas und mich sehr verbindet. Im Grunde ging es bereits an dieser Stelle unserer Zusammenarbeit um die großen Themen, die wir bis heute unseren Kunden im Change Management ans Herz legen: MUT und VERTRAUEN. Den Mut, die anstehenden Veränderungen zu starten, auch wenn die Angst anfänglich mitläuft. Und Vertrauen zu haben, in sich selbst und in alle anderen – die das Abenteuer Change mitgestalten.

Warum sollten Sie relations GmbH für Ihr Change Management beauftragen?

Weil wir über 20 Jahre Change Management Erfahrung verfügen, absolut kostentransparent arbeiten und jede Leistung mit Ihnen als Auftraggeber absprechen! Und weil unsere Arbeit eine verlässliche Bank in Sachen Change für
Ihre Organisation ist.